Mehlspeisen, Nudeln

Nudeln mit Bärlauch



12. April 2001



Für 10 Personen

Zutaten

  • 600 g  Nudeln breit 
  • 50 g Salz   
  • 100 g Bärlauch fein schneiden
  • 25 g Butter 
  • 1 x Abschmecken (Salz, Muskat)
  • Vorbereitung:

    - Nudeln in siedendem Salzwasser 'al dente' kochen - Abschütten und sofort weiterverwenden, oder wenn sie auf Vorrat

    gekocht werden, mit kaltem Wasser absülen, anschliessend

    abtropfen und mit wenig Oel vermischen - Bärlauch fein schneiden  

    Zubereitung:   - Bärlauch kurz in Butter sautieren - Unter die heissen Nudeln mischen und abschmecken

    Bemerkung:

    "Ramsen im Mai, das ganze Jahr keine Arznei" Bärlauch im Volksmund auch Ramsen genannt, ist nicht nur eine schmackhafte Bereicherung der Frühlingsküche.Er besitzt wegen seiner reichhaltigen und konzentrierten Inhaltsstoffe, wie diverse Schwefelverbindungen, Vitamin C, Magnesium, Mangan und Eisen, ausgesprochen gesundheitsfördernde Eigenschaften! Wenn Sie jeden Tag ein bisschen Bärlauch essen, dann verwöhnen Sie nicht nur Ihren Gaumen, sondern bringen auch den Frühjarmüden Körper auf Trab. Die Naturheilkunde sagt dem "wilden Knoblauch" viele Heilwirkungen nach: Er fördert die Verdauung, regeneriert die Darmflora und wirkt blutreinigend. Und neben den Brennnessel ist Bärlauch das beste natürliche Entschlakungsmittel der Saison. Und als erfreulicher Nebeneffekt fördert er das gesunde Wachstum von Haar und Nägeln und verschönert das Hautbild.

    "Suchen und Finden" Bärlauch finden Sie in unseren Heimischen Buchen-, Au- und Laubmischwäldern sowie in Baumgärten und Hecken. Man erkennt ihn schon von weitem an seinem intensiven knoblauchartigen Duft. Um ihn ganz sicher nicht mit den giftigen Maiglöckenblättern zu verwechseln, riechen Sie an ihm und zerreiben Sie die Blätter zwischen den Fingern. Entwarnung ist angesagt, wenn Ihnen der typische Knoblauchduft in die Nase steigt. Seine Blüten und Blütenknospen sind ungeniessbar. Pflücken oder schneiden Sie die Blätter direkt über den Erdboden ab (nehmen Sie möglichst die kleinen und zarten Blätter, die besonders fein schmecken.)

    Auch die uralte Volksmedizin der Roemer, Gallier und Germanen beobachteten aufmerksam die Wirkung. Sie verehrten den Baerlauch und schrieben ihm heilsame Wirkung bei Bluthochdruck, Bronchitis, Hautleiden und Muedigkeit zu.

    Stichworte

    12.04.01, Bärlauch

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